Interessante
Hintergründe:
5000 - 7000 Jahre alt - e i n Merkmal
unserer
ECHTEN
QUALITÄTSMOORKIENWURZELN...
Unser für die
Aquaristik sehr wertvolles Moorkienholz stammt ausschließlich aus sehr alten
(5-7tausend Jahre), nacheiszeitlich gebildeten Hochmooren. Günstige klimatische
Bedingungen auf Standorten mit positiver Wasserbilanz führten zum Moorwachstum.
Abgestorbene Pflanzen (Bäume) und organische Substanzen konnten bedingt durch
Wasserüberschuss und Luftmangel nicht vollständig abgebaut werden und so erhielt
sich die nicht abbaubare Struktur der Nadelhölzer - es entstand über einen
mehrere tausend Jahre anhaltenden Prozess unser heutiges „Echtes
Qualitätsmoorkienholz“. Lebende Hochmoore wachsen jährlich ca. 1mm in die Höhe.
Bis zu 7 Meter starke Schichten der Torfmoose zeugen von der jahrtausendealten
Entstehungsgeschichte und lassen auf das Alter der Wurzeln
schließen.
Bildete sich ein Moor über einem Feuchtwald (Bruchwald), wurde
dieser infolge der mooreigenen Biochemie regelrecht konserviert. Aufgrund der in
Hochmoortorfen enthaltenen Huminsäuren, des niedrigen pH-Wertes, sowie des
Sauerstoffmangels infolge Wasserüberschuss wird die mikrobielle Zersetzung
organischer Materialien - hier vorrangig Nadelhölzer - weitgehend unterbunden.
Hochmoore sind im Gegensatz zu Niedermooren sehr sauer-, kalk-, stickstoff- und
phosphatarm. Es herrscht eine hohe Schadstoffreinheit.
Eldorado für
Harnischwelse und Zwerge
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unmittelbar
nach Erstbepflanzung...
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...und
drei Jahre später
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Gerbstoffe, wie
Huminsäuren sind in den Moorwurzeln angereichert und werden infolge des
Konzentrationsausgleichs sehr langsam an das Aquarienwasser abgegeben. Diese
organischen Säuren schützen und konservieren die Wurzeln vor mikrobielle
Zersetzung und im Wasser besitzen sie eine verdichtende Wirkung auf die
oberflächlichen Hautschichten vieler Tiere und eine Hemmwirkung auf die
Vermehrung bestimmter Bakterien und Einzeller. (Keimzahlminderung)
Für
die Wurzeln bedeuten die fehlenden hochmoortypischen Umgebungsbedingungen, sowie
die allmähliche Abgabe Ihrer Konservierungsstoffe einen langsamen
Materialschwund. Sie unterliegen neben dem Fraß von Schnecken und Fischen, wie
jedes tote organische Material einem bakteriellen Umbau. Somit verändern sich
die Hölzer nach Verlassen Ihres Ursprungs geringfügig aber kontinuierlich und
werden damit Teil der Dynamik der organischen Struktur unseres
Kleinbiotops.
Diskuse fühlen
sich zwischen großen Moorkienwurzeln wohl
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Für viele Fische
aus den tropischen Schwarzwässern, die infolge des vielen organischen
Materials gerbstoffhaltig sind, stellt die Tatsache der Anreicherung des
Aquarienwassers mit Huminsäuren einen lebenswichtigen Schutz vor
Infektionsübertragung auf die Haut dar. Die biologisch günstige Wirkung
der Gerbstoffe ist aber von einer niedrigen Konzentration abhängig. Die
geringe Abgabe der Torfextraktstoffe durch die Moorwurzeln und der
regelmäßige, gleichbleibende Wasserwechsel führt somit zu einer gewissen
Konstanz aller von ihnen bestimmten Faktoren in unserem
Minibiotop. |
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Neben den
biologischen Eigenschaften der Torfextrakte besitzen sie auch gewisse
Austauschereigenschaften, die den Wasserchemismus geringfügig
beeinflussen. Tiere aus Weichwasserbiotopen schätzen die wasserenthärtende
und ansäuernde Wirkung, was sich im Wohlbefinden und damit auch in der
Laichbereitschaft zeigt. Allerdings sind angesichts der geringen Mengen,
die von den Wurzeln abgegeben werden, alle hier beschriebenen Wirkungen im
Aquarium immer in Relation der verwendeten Wurzelmasse zur Wassermenge zu
betrachten. Überdosierungen können, wie bei der Torffilterung möglich,
ausgeschlossen werden. Das bestätigten eigene Versuche in Becken mit hoher
Wurzeldichte. |
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So sind auch die
gefürchteten Verfärbungen des Wassers anzusehen. Huminsäuren sind neben ihren
biochemischen Funktionen noch für die rotbraune Färbung des frischen Holzes
verantwortlich. Entsprechend ihrer stetigen Abgabe wird das Wasser geringfügig
gefärbt, was allerdings aufgrund der riesigen Verdünnung und unserer langen
Vorwässerung kaum wahrnehmbar ist. Der regelmäßige Wasserwechsel, der sowieso
den angestrebten konstanten Wasserchemismus unterstützt, tut ein übriges. Wegen
der Abgabe der Gerbstoffe hellen die Wurzeln mit der Zeit leicht auf. Dieser
Effekt wird durch UV-Licht und Sauerstoff verstärkt.
Ramirezis finden im
Wurzel dickicht ihren Laichplatz
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Gedrungen...
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...oder
filigran
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Echte
Qualitätsmoorkienwurzeln sind unvergleichlich natürlich und
schön
Ein weiterer
Grund, der für die Verwendung dieses Moorkienholzes spricht, ist die Optik der
Wurzeln, mit denen man ein Minibiotop sehr natürlich und dekorativ gestalten kann.
Strukturierte Wurzeln und wohlgeformte Äste in allen Größen geben bei
geschickter Zusammensetzung die Illusion einer Uferzone eines tropischen
Bachlaufes oder die Totholzzone einer Seenbucht wieder. Die einfache Bepflanzung
der Hölzer mit Substratsiedlern, wie Javamoos und -farn oder Anubiasarten vor
einem blauen Hintergrund erhöht die Wirkung. Das
Layout wird durch passende
Flussgeröllsteine, die sich in eine dünne Sandschicht einschmiegen
abgerundet.
L 200 beim
Weiden auf Moorkienholz
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Im übrigen dient
das Wurzelholz vielen dämmerungs- und nachtaktiven Fischen als natürlicher
Versteck- und Ruheplatz, markiert Reviergrenzen und wird von vielen
Loricariidae - Arten als wertvolles Beifutter benötigt. So weiden
Harnischwelse, Krebse, Garnelen und Cichliden zwischen den Hölzern und
hegen ihre Gelege. Aber auch Lebendgebärende fühlen sich zwischen den
Wurzeln wohl. Sie bilden für alle Süßwasserpfleglinge einen natürlichen
Hintergrund. Auch in den ostafrikanischen Seen gibt es nicht nur
Steinwüsten, sondern auch Biotopabschnitte mit
Totholz. Nicht zuletzt gestaltet das Holz auch heimischen Süßwasser, wie Teiche oder
Kaltwasserbecken sehr gut. |
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Naturbelassenes
und gutes Moorkienholz wird ohne weitere Behandlung aus der Verpackung ins
Aquarium gebracht - gelegentliche Torfrückstände sind unbedenklich. Es
geht sofort unter - eine Befestigung im Becken ist von daher unnötig.
Schwimmendes Moorholz ist ausgetrocknet und für den Unterwassereinsatz
nicht mehr geeignet. Ein „Wiedervollsaugen“ kann Jahre dauern und das viel
zitierte „Auskochen“ lässt das Holz nicht wieder untergehen, zerstört aber
dafür seine wertvollen Inhaltsstoffe. Außerdem beherbergt schon einmal
ausgetrocknetes Moorkienholz oft niedere Pilze in sich, die im Aquarium
dauerhaft faulen und sehr übel riechen. |
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Aquaristisch
verwendetes Moorkienholz wird von der Gewinnung bis zum Einsatz im Becken nie
trocken - ein Garant für Qualität. Gestützt auf langjährige Erfahrungen der
Aquaristik kann man heute sagen, dass naturbelassene Moorkienhölzer in der Summe
ihrer
Eigenschaften
keine gleichwertige Alternative in Sachen Holz beim Einsatz unter Wasser
haben.